Wirkungsweise und Methoden

Die Wirkungsweise der Marnitz-Therapie besteht darin, dass kleinflächige Griffe ausgeführt werden, mit denen man sich langsam in die tiefen Gewebsschichten vortastet, um auf veränderte Gewebsbezirke einen verweilenden Druck auszuüben. Durch geringe Dehn- und Zugreize wird eine Wirkung auf das Bindegewebe hervorgerufen. Mit entsprechenden Dehngriffe in der hypertonen Muskulatur werden die Muskelfasern und somit die Muskelspindeln gedehnt und der Muskelhartspann und der hieraus resultierende Muskelschmerz klingen ab.
Die Griffe der Marnitz-Therapie werden mit den Fingerkuppen ausgeführt. Die Finger dringen dabei langsam anschwellend in die Tiefe. Dadurch werden übermäßige Irritationen und Reibungen auf der Haut vermieden.

Prinzip der Marnitz-Therapie

Neben der örtlichen Wirkung ist das Auslösen von Fernwirkungen über das vegetative Nervensystem auf die korrespondierenden Zoneneine wesentliche Grundlage der Therapie.

Indikationen

  • Kreuzschmerzen 
  • Nackenschmerzen 
  • Sudeck-Syndrom 
  • Hüftgelenkschmerzen 
  • Kniegelenkschmerzen 
  • Zustand nach Verletzungen (Zerrungen) 
  • Schultersteife 
  • Schlaganfall